Baumethode

TBM

Tübbing    
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Geologie des Projektgebietes

Nach Beendigung der Flyschsedimetation, welche eine Tiefseesedimentation darstellt, wurden die Molassesedimente in einem lang gestreckten Meerestrog mit Flachwasser aus dem Ablagerungsmaterial der Alpen gebildet. Die Sedimentierung setzte im Obereozän ( 37,5 Mio. Jahre) ein und wurde im Obermiozän (5,2 Mio. Jahre) abgeschlossen.

Regionalgeologisch liegt das gegenständliche Projektsgebiet im niederösterreichischen Anteil der miozänen Molassezone. Hier setzte die Sedimentation im Oberoligozän (28,5 Mio. Jahre) ein und wurde während des Obermiozäns (10 Mio. Jahre) abgeschlossen. Die hier angetroffenen Abfolgen der Molasse wurden etwa vor 17,5 Mio. bis 19,0 Mio. Jahren abgelagert.

Das Projektsgebiet, welches die Hügelketten östlich von St. Pölten, beiderseits des Perschlingtales bis an den Rand des südlichen Tullnerfeldes einnehmen, wird aus den so genannten Oncophoraschichten, welche bis zu 885m mächtig sind, aufgebaut.

Kennzeichnend für die Oncophoraschichten, sind aufgrund ihrer Ablagerungs= bedingungen, eine zum Teil intensive Wechsellagerung von Sandsteinen mit Schluff-/Tonsteinen mit im mm-Bereich fein laminierten bis zu mehreren Metern mächtigen Lagen. Aufgrund ihres lithologischen Charakters und Wechselhaftigkeit werden die Oncophoraschichten in drei verschiedene Lithofaziestypen unterteilt:

  • Abfolge mit Sandsteinvormacht
  • Wechselfolge aus Sandstein- uns Schluff-/Tonsteinlagen
  • Abfolgen mit Schluff-/Tonsteinvormacht

Die tertiären Molassesedimente werden im Projektsgebiet über weite Strecken von quartären Ablagerungen überlagert. Diese setzten sich aus wenigen Metern bis über 10 Meter mächtigen Lösslehmen zusammen. Weiters finden sich im Nahbereich der Traisen und Perschling auch Sand und Kiesablagerungen, sowie sandig lehmige Auablagerungen

Tektonische Stellung des Projektgebiets:

Die Molassezone wird von Nord nach Süd in drei tektonische Einheiten untergliedert:

  • Ungestörte Molasse / Vorlandmolasse
  • Gestörte Molasse / Verfaltungszone
  • Subalpine Molasse (überschobene Molasse)

Entsprechend der Lage dieser tektonischen Einheiten kommt das Projektgebiet zur Gänze in der ungestörten –bzw. Vorlandmolasse zu liegen, wobei die Oncophoraschichten generell flach gelagert sind, bzw. sehr leicht nach Nordost hin einfallen.

Geologische Details und Hintergrundinformationen  

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