Längenschnitt durch die Tunnelbohrmaschine

 

 

 

TBM

  Geologie Tübbing  
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 BAUMETHODE

Der zentrale Punkt dieses Tunnelbauprojektes ist die Vortriebsanlage. Hierbei handelt es sich um eine Hartgestein-Tunnelbohrmaschine (TBM), bestehend aus einem Bohrkopf mit einem Bohrdurchmesser von 13,03 Metern, dem Schild (zylindrischer Stahlmantel) und der ca. 65,00 Meter langen Nachlaufkonstruktion. Die Vortriebsanlage hat eine Länge von ca. 90 m. und ein Gewicht von ca. 1.800 Tonnen.

Durch das Drehen des Bohrkopfes, welcher mit 76 Rollenmeisseln (Durchmesser 17 Zoll) bestückt ist, wird der anstehende Boden gelöst, durch die am Bohrkopf integrierten Räumeröffnungen aufgenommen und in Räumerkanälen zum Förderband geleitet. Das Förderband transportiert das Ausbruchsmaterial durch den Tunnel bis zur Materialübergabestelle beim jeweiligen Portal

Von dieser Übergabestelle wird es mit Lastfahrzeugen zu den Einbaustellen entlang der Trasse gebracht.

Die TBM stützt sich mittels 40 hydraulischer Pressen in 5 Gruppen, die eine Gesamtvorschubkraft von ca. 49.270 KN aufbringen, am zuletzt eingebauten Tübbing-Ring ab.

Nach dem Vortrieb von ca 1,80 Metern Länge wird der Bohrvorgang unterbrochen und die Ausbruchsicherung versetzt. Diese Sicherung besteht aus sechs Elementen (5 Tübbinge und 1 Schlussstein), die einen Ring bilden. Die Tübbinge sind vorgefertigte Stahlbetonteile, welche im Schutze des Schildes eingebaut werden (Die Tübbinge werden in der Rubrik „Technik/Tübbinge“ gesondert erläutert). Dazu werden die Vorschubpressen zurückgezogen und die einzelnen Tübbinge nacheinander mittels des Tübbingversetzgeräts (Errektor) in Position gebracht. Ist der Ring mit einer Breite von 1,80 Metern komplett eingebaut, geht der Bohrvorgang der TBM wie oben beschrieben weiter.

Der beim Vortrieb entstehende Ringspalt zwischen anstehendem Gebirge und Tunnelausbruchsicherung (Tübbingringe) wird im Sohlbereich mit Mörtel und im übrigen Bereich mit sauberem Kies (Perlkies) verfüllt

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