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Der Westabschnitt der Neubaustrecke Wien – St.
Pölten
Die rund 44 km lange Neubaustrecke Wien – St.
Pölten ist ein wesentlicher Bestandteil des viergleisigen Ausbaus
der Westbahn zwischen Wien und Wels. Sie sichert die Kapazitäten
für den Güterverkehr und ermöglicht kürzere Fahrzeiten im
Personenverkehr.
Die Neubaustrecke wurde in drei Abschnitte
unterteilt:
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Abschnitt Wienerwald
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Abschnitt Tullnerfeld
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Westabschnitt
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Der Westabschnitt schließt nahe der Ortschaft
Diendorf an den Abschnitt Tullnerfeld an, und endet mit einer
Länge von rund 12,6 km im Knoten Wagram nahe Pottenbrunn.
Zu den markantesten Bauwerken in diesem Abschnitt
zählen die drei Tunnels der Tunnelkette Perschling, bestehend aus
dem Reiserbergtunnel (1.370m), dem Stierschweiffeldtunnel (3.293m)
und dem Raingrubentunnel (2.775m). Weiters sind in diesem
Abschnitt drei Eisenbahnbrücken, zwei Überführungen und zwei
unterführende Grundwasserwannen zu errichten. Entlang der
Bahntrasse werden zahlreiche Straßenneubauten und Wegadaptierungen
erforderlich.
Um das Bauvorhaben zu bewältigen wurde der
Westabschnitt in mehrere Baulose unterteilt, die zeitlich und
räumlich so gewählt wurden, dass ein optimaler Arbeitsablauf
gegeben ist.
Das umfangreichste Baulos ist die Tunnelkette
Perschling (Baulos 3), bestehend aus dem Reiserberg-, dem
Stierschweiffeld- und dem Raingrubentunnel sowie dem
Freilandbereich zwischen Stierschweiffeld- und Raingrubentunnel.
Die beachtlichen Dimensionen dieses Bauloses sind dem Datenblatt
zu entnehmen.
Die Bauarbeiten starteten Ende März 2005 und
sollen im Sommer 2009 abgeschlossen werden.
Der Tunnelvortrieb erfolgt kontinuierlich, das
heißt mittels Tunnelbohrmaschine (TBM). Die TBM wurde beim
Westportal des Stierschweiffeldtunnel montiert. Im Rahmen der
Andrehfeier wurde am 05.12.2005 der Vortrieb für den
Stierschweiffeldtunnel aufgenommen. Mit einem Durchmesser von rund
13m zählt sie zu einer der größten Tunnelbohrmaschinen der Welt.
Nähere technische Details finden Sie in der Rubrik "Technik".
Persönlich können Sie sich im Besucherzentrum beim Baubüro
informieren (siehe Rubrik "Aktuelles").
Datenblatt der Tunnelkette Perschling
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